Fassade

Während man ein Buch nicht nach seinem Umschlag bewerten sollte, sieht das bei einem Haus schon wieder anders aus. Immerhin ist die Fassade der erste Eindruck und der kann Aufschluss über die gesamte Bausubstanz des Gebäudes, sowie dessen Bewohner, geben. Dasselbe gilt bei Bürogebäuden und Geschäften.
Damit die Außenhülle des Hauses aber auch auf Dauer ihre Funktion erfüllt und gleichzeitig das Auge erfreut, sind Instandhaltung und die individuelle Gestaltung notwendig. Und die perfekte Zeit dafür ist jetzt, im Sommer!

Wieso sind Fassadenarbeiten überhaupt notwendig?

Fassadengestaltung von Malerbetrieb Cavallo aus Schwetzingen

Neben einem optisch ansprechenden Erscheinungsbild soll eine Fassade vor allem eine zuverlässige Schutzfunktion bieten. Als Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum ist sie dabei unterschiedlichen Beanspruchungen ausgesetzt.
Witterungs- und Umwelteinflüsse hinterlassen mit der Zeit, sichtbare Spuren, die der Optik und der Funktionalität der Fassade abträglich sind und für Fassadenschäden sorgen. 

Dabei kann es zu Rissen und Löchern kommen, die nicht nur optisch schlecht aussehen, sondern langfristig zu erheblichen Folgeschäden in der Bausubstanz führen können, die extrem aufwendig zu sanieren sind.
Damit Ihre Fassade weiter alle Funktionen erfüllt und dauerhaft Schutz bieten kann, sollte Sie den Anstrich regelmäßig instandsetzen lassen. 10 Jahre sind da ein üblicher Turnus.

Neben der Schutzfunktion spielt jedoch auch die Fassadengestaltung eine wichtige Rolle. So sind Fassaden im öffentlichen Raum, ein wichtiges Gestaltungselement und oft auch Ausdruck der Nutzung eines Gebäudes.
Es gibt daher kurzum zwei gute Gründe für Fassadenarbeiten: Weil Sie müssen und weil Sie wollen.

5 Tipps um Schäden an der Fassade zu erkennen

  • Anstrich: Reiben Sie mit der Hand über die Wand. Bleiben Rückstände daran haften, ist der Anstrich verwittert und kreidet. In diesem Fall benötigt Ihre Fassade einen neuen Anstrich.
  • Risse: Schütten Sie etwas Wasser auf den Putz. Sind ganz feine Risse vorhanden, die mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen sind, werden diese als dunkle Linien sichtbar. Solch ein Putz bietet keinen guten Schutz mehr vor Regenwasser. Bei Frost droht die Gefahr, dass Wasser im Riss gefriert, sich ausdehnt und so Stellen abplatzen.
  • Feuchtigkeit: Wenn Sie abgeplatzte Stellen, Algen- oder Moosbewuchs entdecken, deutet das darauf hin, dass die Wand feucht ist und nie richtig abtrocknet. Dies tritt vor allem auf der Wetterseite auf.
  • Putz: Klopfen und Kratzen Sie an unterschiedlichen Stellen. Erklopfen Sie hohle Stellen im Putz oder bröckelt beim darüber kratzen, mit einem spitzen Gegenstand, mürber Putz ab, ist es sinnvoll diesen abzutragen und die Fassadenoberfläche neu instand zu setzen.
  • Wärmebilder: Mithilfe einer Wärmebildkamera können Sie die Außenwände und das Dach fotografieren und eine sogenannte Thermografie erstellen lassen. Per Infrarotstrahlung lässt sich erkennen, welche Bauteile gut und welche weniger gut gedämmt sind.
©unsplash

Neue Fassadengestaltung = Neues Image

Die Farbtrends an der Fassade

Modern, traditionell, jung, klassisch – eine Fassade ist schlichtweg der erste Eindruck und die Einladung dazu, dass Haus zu betreten. Sie erzählt viel über das Gebäude und seine Bewohner.
Daher ist eine neue und moderne Fassadengestaltung, die zum Zahn der Zeit, zur Architektur Ihres Hauses und zu Ihnen passt, sinnvoll. Dabei bietet sich Ihnen die Möglichkeit mit Struktur, einem passenden Farbdesign und geschickten Akzentuierungen die Optik und die Wahrnehmung Ihres Hauses zu verändern.
Die Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten lässt dabei keine Wünsche offen.

 

Aktuell zeichnet sich eine Vorliebe für dunklere und unbunte Farbtöne ab. Stark gesättigte Farbtöne wirken auf Putzflächen materialuntypisch und daher künstlich. Leicht vergraute Farbnuancen werden dem Material gerecht, wirken authentisch und sind weniger schmutzempfindlich.

Das Thema Nachhaltigkeit setzt sich offenbar nicht nur in der Materialwahl, sondern auch in der Farbgestaltung der Fassade durch. Farbtöne, die zeitlos, materialgerecht und natürlich wirken sind gefragt: Sandtöne, Schlamm-, Ocker- und Graunuancen. Kräftige Farbnuancen sind maximal als Akzent gewünscht.

 

 

Ob Sanierung oder Gestaltung: Nutzen Sie den Sommer!

Egal, ob es die umfangreichere Sanierung bzw. Instandhaltung oder die Fassadengestaltung sein soll – möchten Sie etwas verändern, tun Sie es jetzt! Denn alle Außenarbeiten inklusive jener an der Fassade haben ihre Saison im Sommer. Damit Sie also gut geschützt und inklusive moderner Hausoptik in die kalte Jahreszeit starten, wird es jetzt Zeit für Veränderungen!

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